So, Batterie gewechselt!
Praxistip für den geneigten Selbstwechsler (ohne Gewähr):
Ofen vom Stromnetz trennen!
Rückwand und rechte hintere Seitenwand abbauen. Bei meinem Ofen war das Abdeckblech über der Elektronik mit vier Blechchrauben befestigt. Die vorderen beiden lassen sich ohne Probleme entfernen. Die hinteren liegen auf der entgegengesetzten Seite und lassen sich vermtl. erst entfernen wenn der komplette Ofen demontiert wird. Also das Blech, in dem Bereich in dem die Schrauben entfernt wurden, etwas vorgebogen. Die Batterie befindet sich natürlich im HINTEREN oberen Drittel, unter einer Halteklammer. Die Platine ist mit vier stabilen Clips an der Rückwand befestigt. Zwei davon waren für meine Finger unerreichbar. Die Steckverbindungen sind zusätzlich alles andere als leichtgängig. Um die Platine nicht durch ein gewaltsames Herauswürgen zu beschädigen, habe ich mich entschlossen die Batterie im eingebauten Zustand der Platine zu wechseln. Dazu habe ich das Platinenabdeckblech noch ein bisschen vorgebogen und mit einem kleinen Holz verklemmt. Dann mit einem langen, dünnen und isolierten Schraubendreher vorsichtig die alte Batterie herausgehebelt. Es handelte sich, wie Wilbur dankenswerter Weise prophezeit hatte, um eine CR2032. Das Nachfolgemodell heißt jetzt DL2032, ist aber der gleiche Typ. Diese Batterie habe ich mir mit einem Stück Klebeband an die Fingerspitze geklebt und so vorsichtig wieder in die Halterung geschoben (ok, hat nicht beim ersten Mal geklappt - aber beim zweiten). Alles wieder zusammengebaut. Fertig.
Wichtig:
Bei Zusammenbau darauf achten, dass keines der Kabel zu nah am Abgasrohr liegt und die Batterie möglichst nicht zwischen den Fingern halten und damit Plus und Minus überbrücken.
